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Der Geist des Lebens
Was ist die wahre Quelle allen Lebens? Was ist das biogenetische
Grundgesetz? Kann der sterbliche Mensch Unsterblichkeit erhalten?
Kann Leben nur von etwas Lebendigem kommen?
Rührt alles Leben von einem ewigen, vor allem lebenden, überragenden
Wesen her, das "Leben in sich" hatte? Ist der Mensch von sich
aus unsterblich? Oder geht, wenn ein Mensch stirbt, sein "Licht"
für immer aus, wie das letzte Flackern einer Kerze? Gibt es einen
Prozeß, durch den der Mensch Unsterblichkeit erhalten kann? Falls
dies der Fall ist, wie kann der Mensch dieses ewige Leben erlangen?
Hat der heilige Geist insoweit eine Bedeutung?
Werden Menschen mit dem heiligen Geist
geboren? Oder kann der Mensch den Geist Gottes nur durch den Prozeß
der Bekehrung und Erlösung erhalten, nachdem er seine Sünden gegen
seinen Schöpfer wirklich bereut hat? Was ist der heilige Geist?
Der heilige Geist ist die Kraft Gottes
(Lukas 24,49; Römer 15,13), durch die Gott alles, was existiert,
geschaffen hat, und durch die er seine Schöpfung aufrecht erhält.
Sodann ist der heilige Geist der Sinn Gottes (1.Korinther 2,10-16).
Doch wir werden auch sehen, daß Gottes
Geist das lebensgebende Mittel ist, durch das Gott allen seinen
physischen Kreaturen vorübergehendes Leben schenkt, sowie der
göttliche, vermehrende "Samen", der ewiges Leben erzeugt.
Gibt es ein biogenetisches Grundgesetz?
Selbst tägliche, uns vertraute, menschliche
Erfahrungen zeigen uns, daß Leben nur von Leben kommt. Kann Leben
aus etwas Leblosen hervorgehen? Ist es möglich, daß sich Leben
aus inaktiver, "toter" Materie entwickelt hat? Wissenschaftler
sagen uns dies, aber keiner kann heute Leben aus unorganischem,
"totem" Material schaffen. Stattdessen gibt es ein unumstößliches
Gesetz, "das biogenetische Grundgesetz", das besagt, daß Leben
nur von existierendem Leben kommen kann. Manche sprechen über
das biogenetische Grundgesetz, als ob es nur eine unbeweisbare
Therorie, oder eine Hypothese sei, doch in Wahrheit ist dieses
Gesetz absolut, unveränderlich und beweisbar.
Die Schrift offenbart, daß alles Leben
von Gott kommt. Die Gottheit besteht nicht aus physischer Materie,
sondern aus GEIST, oder "geistiger Substanz". "Gott ist Geist"
(Johannes 4,24). Die Engel Gottes wurden aus Geist geschaffen
(Hebräer 1,7). Der Schöpfer muß existiert haben, bevor er die
Engel geschaffen hat, und, nach Hiob 38,4-7, haben die Engel existiert,
bevor Gott die physische Erde geschaffen hat! Viele Kosmologen
glauben heute, daß die Erde zur gleichen Zeit wie der Rest des
Universums entstand - durch einen "großen Knall", wie viele meinen,
und das vor ungefähr 10 oder 20 Milliarden Jahren.
Aber wie kam Gott zustande? Gott hat schon
immer existiert. Die "Personen" in der Gottheit, die wir heute
als Vater und Sohn kennen, haben schon seit aller Ewigkeit ewiges
Leben in sich gehabt. Ursprünglich ist also alles Leben, vergänglich
und ewig, von Gott, dem großen Lebensgeber, gekommen!
Biologen haben jahrelang vergeblich versucht
zu beweisen, daß LEBEN nicht von einem übergeordneten Wesen, einem
intelligenten, allmächtigen LEBENS-GEBER kommen mußte. Stattdessen
haben viele Biologen geglaubt, daß irgendwie Selbstentstehung
für die plötzliche Erscheinung von Leben auf dieser Erde verantwortlich
sein konnte. In all den Jahren aber haben Biologen, Anthropologen
und Wissenschaftler vergeblich versucht zu beweisen, daß Evolution
auf irgendeine unerklärte Weise vor sich gegangen sein konnte.
Collier's Encyclopedia beschreibt das "biogenetische
Grundgesetz [als] ein Konzept philosophischer Biologie, daß alles
Leben aus zuvor existierendem Leben hervorkam. An dem altertümlichen
Glauben, daß lebende Dinge durch Selbstentstehung in lebloser
Substanz entstehen können, wurde allgemein festgehalten, bis im
Jahre 1668 [Francisco Redi diese Vorstellung als unrichtig widerlegte]
..." (Collier's Encyclopedia, 1959, Band 3, Artikel BIOGENETISCHES
GRUNDGESETZ).
In demselben Artikel heißt es: "Louis Pasteur
(1864) und John Tyndall (1876) bewiesen ohne begründeten Zweifel,
daß keine Selbstentstehung von Protozoen und Bakterien in nahrhafter
Flüssigkeit stattfindet. Unter richtig kontrollierten, strengen
Experimentierbedingungen ist das Auftreten einer Selbstentstehung
von Organismen niemals bekannt geworden."
Andere Autoren bestätigen dies: "T.H. Huxley...
erklärte, daß 'es keinen Schatten eines glaubwürdigen, direkten
Beweises gibt, daß Abiogenesis [Selbstentstehung lebender Organismen
aus lebloser Materie], seit der Zeit, in der die Existenz von
Leben auf dieser Erde niedergeschrieben worden ist, stattfindet
oder stattgefunden hat'" (The Encyclopedia Americana, 1960, Artikel
BIOGENESE).
Der gleiche Artikel führt aus: "In der
Tat stimmen fast alle Biologen nicht nur darin überein, daß alles
Leben von vorhergehendem Leben kommt, sondern auch darin, daß
der elterliche Organismus und sein Nachkommen gleicher Art sind"
(Encyclopedia Americana).
Beachten Sie auch diesen weiteren Kommentar
von der Encyclopedia Americana: "Selbstentstehung, die Schaffung
von Leben aus unorganischer Materie, obwohl von Louis Pasteurs
epochemachenden Entdeckungen im Gebiet der Bakteriologie widerlegt,
überlebt als eine Theorie der ersten Erscheinung von Leben auf
unserem Planeten. Daß sich die Amöben... von einer sogar noch
primitiveren Lebensform, die jedoch selbst aus lebloser Materie
entstand, entwickelt haben könnten..., ist eine Hypothese von
spekulativem Interesse."
Es gibt, in der Tat, absolut keinen Beweis,
daß Leben auf diesem Planeten aus lebloser Materie, durch Selbstentwicklung,
entstanden ist. Über das biogenetische Grundgesetz wird uns jedoch
folgendes gesagt: "Keine biologische Verallgemeinerung ruht auf
einer breiteren Serie von Beobachtungen, oder wurde einer kritischeren
Untersuchung unterworfen, als die, daß jeder lebende Organismus
von einem lebendigen Teil, oder lebendigen Teilen eines zuvor
existierenden Organismus, entsteht" (The Encyclopedia Britannica,
11. Ausgabe, Band 3).
Es ist korrekt, Evolution als eine Hypothese
anzusehen, aber es ist nicht korrekt, das biogenetische Grundgesetz
als eine Hypothese oder Theorie zu bezeichnen! Die Evolutionsidee
wurde weder jemals bewiesen, noch ist sie beweisbar! Aber das
biogenetische Grundgesetz ist ein Gesetz, und keine Theorie oder
nur eine Idee, denn es ist jahrhundertelang den strengsten Prüfungen
unterworfen worden, und wurde von wissenschaftlichen Tatsachen
immer und immer wieder untermauert.
Was beweist das biogenetische Grundgesetz?
Es beweist, daß sämtliche Lebensformen vom zuvor existierenden
Leben des großen Lebensgebers, des allmächtigen Gottes, kommen
mußten! Und wir werden sehen, daß ewiges Leben nur durch Gottes
"Geist des Lebens" entstehen kann, den ein Mensch erhält, nachdem
er bereut hat und getauft wurde.
Vater und Sohn haben beide ewiges Leben
in sich
Zahlreiche Schriftstellen beweisen, daß
es nur "einen Gott" gibt. Die Bibel offenbart auch, daß Gott (hebräisch
Elohim) aus mehr als "einem einzigen Wesen" besteht. Es heißt
nirgendwo in der Bibel, daß Gott "ein einziges Wesen" ist. Diese
Lehre ist eine Erfindung von Menschen. Die Gottheit besteht aus
einer Mehrzahl von Wesen. (Siehe unsere Artikel in dieser Ausgabe
"Lasset uns Menschen machen" und "Groß ist sein Name!")
Beachten Sie Jesu Bestätigung dieser tiefen
Wahrheit: "Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so
hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber..."
(Johannes 5,26). Beide Mitglieder der Gottheit haben Leben in
sich selber. Gott hat schon immer Leben gehabt, und wird durch
die endlosen Zeitalter der Ewigkeit weiterleben. Kein anderes
Wesen, weder Engel noch Mensch, hat seit aller Ewigkeit ewiges
Leben in sich selber gehabt. Jedes Wesen oder jede Kreatur hat
sein Leben vom großen GEBER allen Lebens erhalten.
"Im Anfang war das Wort (griechisch
Logos), und das Wort war bei Gott (griechisch Theos), und Gott
war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind
durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht,
was gemacht ist. In ihm (Christus) war das Leben, und das Leben
war das Licht der Menschen" (Johannes 1,1-4).
Bevor der Schöpfer den Menschen auf diese
Erde gesetzt hat, hat er bestimmt, daß er sich durch die menschliche
Familie nach seiner eigenen "göttlichen Art" vermehren würde (1.Mose
1,26; Epheser 3,15; Hebräer 2,11: "Beide, der da heiligt, und
die geheiligt werden, stammen von derselben Familie." (New International
Version)).
1.Mose 1,20-25 offenbart, daß Gott alle
Arten von lebendigem Getier im Wasser, Vögel, Vieh, Gewürm und
Tiere des Feldes, nach ihrer eigenen spezifischen Art gemacht
hat. Aber der Schöpfer gab ihnen nur ein zeitweiliges Leben, eine
vergängliche Existenz.
Dann schuf Gott den Menschen nach seinem
Bild, ein Bild, das ihm gleich ist. Was für eine Art von Leben
war dies? "Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker
und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der
Mensch ein lebendiges Wesen (hebr. nephesh = lebendige Kreatur)"
(1.Mose 2,7). Der Mensch wurde mit demselben zeitweiligen Leben,
wie es die Tiere haben, geschaffen, das vom Odem des Lebens abhängig
ist.
Wie die Menschheit ewiges Leben verwarf
Bald nachdem die ersten Menschen in den
Garten Eden gesetzt wurden, rebellierten sie gegen Gott, und nahmen
vom verbotenen "Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen." Nun
verweigerte ihnen ihr Schöpfer Zugang zum "Baum des Lebens." "Und
Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner
und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, daß er nur nicht ausstrecke
seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und
lebe ewiglich! Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden...und
ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden,
blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens"
(1.Mose 3,22-24).
Falls Adam und Eva ihrem Schöpfer gehorcht
hätten, hätten sie Zugang zum "Baum des Lebens" erhalten. Gott
hätte ihnen "den GEIST DES LEBENS" gegeben, seinen eigenen heiligen
Geist des ewigen Lebens. Durch ihren Akt der Rebellion konnte
Gott sehen, daß all die Kinder von Adam und Eva denselben Weg
gehen würden, den Weg Satans, ein Gemisch von Gutem und Bösem
(1. Mose 2,17). Folglich würden Menschen sündigen, und "der Sünde
Sold ist der Tod" (Römer 6,23).
Schließlich mußte Gott der Menschheit die
Flut senden, weil "der HERR sah, daß der Menschen Bosheit groß
war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur
böse war immerdar..." (1.Mose 6,5).
Paulus schrieb über den sündhaften Zustand
des Menschen, der von Gott abgeschnitten ist: "Deshalb, wie durch
einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod
durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen,
weil sie alle gesündigt haben" (Römer 5,12). Doch Gott hatte von
vorneherein einen Ausweg bestimmt: "Denn wenn durch die Sünde
des Einen (Adam) die Vielen gestorben sind, um wieviel mehr ist
Gottes Gnade und Gabe [des heiligen Geistes Gottes] den vielen
überreich zuteil geworden durch die Gnade des einen Menschen Jesus
Christus" (Römer 5,15).
"Wie nun durch die Sünde des Einen
(Adam) die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist
auch durch die Gerechtigkeit des Einen (Christus) für alle Menschen
die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt. Denn wie durch
den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden
sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu
Gerechten" ( Römer 5,18-19).
Aber wie könnte der große Gott den Menschen
von all seinen Sünden reinigen und ihm ewiges Leben geben? Dies
könnte nur geschehen, falls der Mensch seine Sünden bereuen, Christus
(der die Todesstrafe an unserer Stelle bezahlt hat) als persönlichen
Erlöser annehmen, getauft, und dann Gottes kostbaren heiligen
Geist erhalten würde (Apostelgeschichte 2,38)!
Gottes Geist des Lebens
Generell konnte die Menschheit, bis nach
der Auferstehung und Verherrlichung Christi, Gottes Geist nicht
erhalten. Christus sagte den Juden seiner Zeit: "Wen da dürstet,
der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift
sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die
an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus
war noch nicht verherrlicht" (Johannes 7,37-39)!
Nach der Auferstehung Christi sagte er
zu seinen Jüngern: "Und siehe, ich will auf euch herabsenden,
was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben,
bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe" (Lukas 24,49).
Beachten Sie, daß diese "Kraft", die vom heiligen Geist gegeben
würde, nicht etwas war, mit dem die Apostel geboren wurden!
Es ist nicht wahr, daß jeder Mensch mit
dem heiligen Geist geboren wird! Jede Person wird mit einem menschlichen
"Geist" geboren, einem Geist, der uns von Gott gegeben wird, bevor
wir geboren werden (Hiob 32,8; Römer 8,16). Dieser menschliche
Geist ist nicht der heilige Geist. Gottes heiliger Geist wird
dem menschlichen Geist hinzugefügt, nachdem der Mensch wahrlich
bereut und getauft wird (Apostelgeschichte 2,38).
In Gottes Wort wird dieser "Geist des Menschen"
deutlich von Gottes heiligem Geist, den man nur nach Reue und
Taufe erhalten kann, unterschieden (1.Korinther 2,11).
Was bedeutet es, von Gottes Geist "gezeugt"
zu werden?
Jesus Christus war der Erstgeborene "vieler
Brüder" (oder Geschwister) (Hebräer 1,6; 2,9-13). Wir sind auch
"geboren (besser: gezeugt = griechisch gennao, was sowohl gezeugt
als auch geboren bedeuten kann, je nach dem Zusammenhang) nach
seinem Willen des Vaters durch das Wort der Wahrheit, damit wir
Erstlinge seiner Geschöpfe seien" (Jakobus 1,18). Es ist durch
unsere Zeugung durch Gott den Vater, daß wir von ihm die göttlichen
Eigenschaften wie Weisheit, Glauben, Liebe, Kraft und ewiges Leben
erhalten, die wir so dringend brauchen, um seinen heiligen, gerechten
Charakter zu entwickeln. Diese Zeugung findet bei der Taufe statt,
wenn das geistliche Leben anfängt.
Christus sagte: "Wahrlich, wahrlich, ich
sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns eßt und
sein Blut trinkt (das Brot und den Wein am Passahabend), so habt
ihr kein [ewiges] Leben in euch. Wer mein Fleisch ißt und mein
Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten
Tage auferwecken" (Johannes 6,53-54).
So wie Christus, durch die Auferstehung
von den Toten, ein "geborener" Sohn wurde, werden auch wir, die
wir bereits jetzt von Gottes Geist "gezeugt" sind, bei der Auferstehung
"geboren" werden und ewiges Leben erhalten. Uns wird versichert,
"daß uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist
in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn
Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. Das habe ich euch geschrieben,
damit ihr wißt, daß ihr das ewige Leben habt..." (1. Johannes
5,11-13). Wie der Apostel Paulus gesagt hat: "Christus lebt [durch
Gottes Geist] in mir" (Galater 2,20).
Dies ist das biogenetische Grundgesetz,
das uns lehrt, daß Leben nur von Leben kommen kann. Christi Tod
könnte uns nicht Leben geben. Nur ein lebendiger Christus, der
im Einvernehmen mit seinem Vater arbeitet, kann uns seinen GEIST
DES LEBENS geben. "Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind
durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde [Gottes] waren,
um wieviel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem
wir nun versöhnt sind" (Römer 5,10)! Beachten Sie, daß wir nicht
durch Christi Tod selig oder erlöst werden, sondern durch sein
Leben!
Gottes Geist gibt Leben!
Paulus schrieb: "Der [heilige] Geist macht
lebendig" (2.Korinther 3,6). Christus bestätigt dies: "Der Geist
ist's, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte,
die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben" (Johannes
6,63).
In der nahen Zukunft wird Gott zwei Propheten
schicken, "zwei Zeugen", um die Welt vor ihrem unmittelbar bevorstehenden,
kataklysmischen Ende zu warnen. Diese zwei Zeugen werden in der
Stadt Jerusalem getötet werden, aber Gott wird sie zu ewigem Leben
erwecken: "Und nach drei Tagen und einem halben fuhr in sie der
Geist des Lebens von Gott, und sie stellten sich auf ihre Füße;
und eine große Furcht fiel auf die, die sie sahen" (Offenbarung
11,11).
Der Mensch ist sterblich - nur Gott
hat Unsterblichkeit
Viele glauben, daß der Schöpfer den Menschen
als ein unsterbliches Wesen geschaffen hat, daß dem Menschen von
Geburt an ewiges Leben gegeben worden ist. Ein gründliches Studium
der hebräischen Schrift offenbart jedoch, daß sowohl der Mensch,
als auch alle anderen physischen Kreaturen, "Seelen" (hebr. nephesh)
genannt werden. Viele Schriftstellen zeigen uns, daß Seelen sterben
können und auch sterben werden. "Welche Seele sündigt, die soll
sterben" (Hesekiel 18, 4, 20). Die Bibel spricht häufig von "toten
Seelen" (4.Mose 5,2; 9,6-7 - Luther übersetzt hier: "tote Menschen").
Das Wort Gottes offenbart, daß der Mensch nach Unsterblichkeit
streben muß!
Gott wird nur denjenigen ewiges Leben geben,
"... die in aller Geduld mit guten Werken trachten nach Herrlichkeit,
Ehre und unvergänglichem Leben..." (Römer 2,7). Jesus Christus
ist "... der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein
(von allen Menschen) Unsterblichkeit hat..." (1.Timotheus 6,15-16).
Menschen, die Gott für alle Ewigkeit ungehorsam sein wollen, und
Gottes Geist willentlich, wissentlich und voller Haß und Arglist
ablehnen, werden aufhören zu existieren. Der Mensch hat von sich
aus keine Unsterblichkeit in sich.
Eines Tages wird ihre "Leuchte verlöschen",
wie das letzte Flackern einer Kerze, ohne jemals wieder gesehen
zu werden (Sprüche 20,20). Sie werden eines Tages bloße Asche
unter den Füßen der unsterblichen Heiligen sein. "Denn siehe,
es kommt ein Tag, der brennen soll wie ein Ofen. Da werden alle
Verächter und Gottlosen Stroh sein, und der kommende Tag wird
sie anzünden, spricht der HERR Zebaoth... Ihr werdet die Gottlosen
zertreten; denn sie sollen Staub (oder Asche) unter euren Füßen
werden..." (Maleachi 3,19-21). Christus sagte, daß "der Leib und
die Seele" reueloser Menschen "in der Hölle (griechisch gehenna)
verderben werden" (Matthäus 10,28). "Und sie werden hingehen...zur
ewigen Strafe..." (Matthäus 25,46). Ihre "Strafe" wird ewiger
Tod sein, totale VERNICHTUNG (2.Petrus 3,7-12)!
Wenn also der Mensch ewiges Leben nicht
in sich hat, wann und auf welche Weise kann er dann Unsterblichkeit
erhalten? "Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen
eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren
werden, sondern das ewige Leben haben" (Johannes 3,16). Diese
Schriftstelle offenbart deutlich, daß der Mensch verloren ist,
falls er nicht an Christus, den Sohn Gottes, glaubt, und daß er
"ewiges Leben" erhalten wird, falls er Christus als seinen Erlöser
akzeptiert.
Allerdings hört es mit der Annahme Christi
als Erlöser nicht auf. Als ein junger Mann Jesus fragte: "Meister,
was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe?", antwortete
Christus: "Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote"
(Matthäus 19,16-17).
Als die Juden den Apostel Petrus fragten:
"Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun?" (Apostelgeschichte
2,37), sprach Petrus: "Tut Buße (bessert eure Wege), und jeder
von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung
eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes"
(Vers 38).
Gott gibt seinen heiligen Geist, sein Geschenk
des ewigen Lebens, nur denjenigen, die ihm gehorchen. Petrus sagte
zu den Juden: "Und wir [Apostel] sind Zeugen... und mit uns der
heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen"
(Apostelgeschichte 5,32). "Selig sind, die seine Gebote halten
(Luther Version 1935), daß sie teilhaben an dem Baum des Lebens
und zu den Toren hineingehen in die Stadt [das neue Jerusalem]"
(Offenbarung 22,14).
Gottes Volk wird Unsterblichkeit und
"alle Dinge" ererben!
In der Welt der Zukunft werden alle, die
Gott gehorsam sein wollen, freien Zugang zum Wasser des Lebens
haben (Offenbarung 22,1, 17) und vom "Baum des Lebens" essen (Verse
2, 14). Ihre Namen werden für alle Ewigkeit in Gottes "Buch des
Lebens" (Offenbarung 20,12) geschrieben stehen. Sie werden für
immer Gottes unsterbliche "Söhne und Töchter" sein (2.Korinther
6,17-18).
Gott hat ein bindendes Versprechen gegeben,
sein Volk zu belohnen! "Der HERR merkt und hört es, und es wird
vor ihm ein Gedenkbuch geschrieben für die, welche den HERRN fürchten
und an seinen Namen gedenken. Sie sollen, spricht der HERR Zebaoth,
an dem Tage, den ich machen will, mein Eigentum sein..." (Maleachi
3,16-17). Gott versichert, daß "die Gerechten in das EWIGE LEBEN"
eingehen werden (Matthäus 25,46). Christen leben "in der Hoffnung
auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügt, verheißen hat vor
den Zeiten der Welt" (Titus 1,2).
Gott verspricht: "Wer überwindet, der wird
es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein
Sohn sein" (Offenbarung 21,7).
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