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Als Information für unsere deutsch-sprachigen
Leser:
Die deutsche BILD-Zeitung (ein tägliches Boulevard-Blatt
mit Millionen-Auflage) veröffentlicht seit dem 16. Dezember 2002
eine Interview-Serie mit Universitätsprofessor Dr. Manfred Oeming,
der die tatsächliche Existenz Adam und Evas, Kain und Abels, und
Noahs und der Sintflut leugnet. Der folgende Leserbrief wurde
per Email an die Zeitung geschickt:
Subject: LESERBRIEF ZU IHREM ARTIKEL, "Geheimnis
Bibel", Teil 1, Bild Online, Dezember 16, 2002
An den Herausgeber!
Mit wachsendem Unbehagen habe ich Ihr Interview
mit Prof. Dr. Manfred Oeming in obigem Artikel gelesen, der als
"Experte für Geschichte des Alten Testamentes" repräsentiert
wird. Als in Amerika lebender Rechtsanwalt und ordinierter Geistlicher
muß ich zu den Ausführungen des Herrn Prof. Oeming mit aller
Entschiedenheit Einspruch erheben. Ich finde es auch äußerst
bedauerlich, daß jemand wie Herr Prof. Oeming anscheinend
in Heidelberg an der Uni seine Thesen verbreiten darf und hierzu
auch noch durch Ihre Zeitung ein Massenpublikum findet.
Als "Geschichtsexperte" des Alten Testaments
sollte Herr Prof. Oeming eigentlich mit den vielen Sintfluterzählungen
der verschiedensten Kulturen und Völker vertraut sein, ohne sich
die Blöße geben zu müssen, eine tatsächliche Sintflut sowie
die Existenz Noahs kategorisch abzulehnen. Es bleibt auch zu fragen,
ob er den Wahrheitsgehalt des Neuen Testamentes ablehnt, und damit
die Worte Jesu Christi, der ganz klar von Noah und der Sintflut
als Faktum spricht und damit eine Warnung an unsere Zeit verbindet:
"Denn wie es in den Tagen Noahs
war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns. Denn wie
sie waren in den Tagen vor der Sintflut -- sie aßen,
sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis
an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging;
und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte
sie alle dahin -, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns."
(Matthäus 24,37-39).
Jesus Christus, den die Christenheit zu Recht
als den Heiland der Welt ansieht, der nie gesündigt und von daher
nie gelogen hat (vgl. Hebräer 4,15: "der versucht worden
ist in allem wie wir, doch ohne Sünde"), ging auch von der
realen Existenz Kain und Abels aus (Matthäus 23,35: "...damit
über euch komme all das gerechte Blut, das vergossen ist auf Erden,
von dem Blut des gerechten Abel an...").
Sodann hielt z.B. der Apostel Paulus die tatsächliche Existenz
Adam und Evas für eine historische Wahrheit (vgl. Römer 5,14:
"...dennoch herrschte der Tod von Adam an
bis Mose auch über die, die nicht gesündigt hatten
durch die gleiche Übertretung wie Adam";
1 Timotheus 2,13: "...Adam wurde zuerst
gemacht, danach Eva"; Judas 14: "Es
hatte aber auch von diesen geweissagt Henoch, der siebente von
Adam an.").
Auf die anderen Unrichtigkeiten im Interview mit
Prof. Oeming, wie z.B. seine Kritik an der Tatsache der Empfängnis
der Jungfrau Maria (diese Kritik würde, falls korrekt, Christus
als unseren Erlöser ablehnen!), oder an dem Wahrheitsgehalt des
Alten Testamentes im Allgemeinen, will ich hier aus Platzgründen
noch nicht einmal näher eingehen.
Die Überlegung wäre vielleicht interessant, sich
einmal vorzustellen, was "Experten" wie Prof. Oeming
und alle jene, die die wahre Existenz biblischer Persönlichkeiten
bestritten haben, jenen Persönlichkeiten -- wie z.B. Abel oder
Noah -- mit Verlegenheit und Bestürzung sagen werden, wenn sie
ihnen in der Auferstehung begegnen.
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